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In allen Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts entstand Mode - sprich was letztendlich auf der Straße getragen wurde - durch Entwürfe großer Designer und ihrer Interpretation durch den Massenmarkt und durch verschiedene Bewegungen von Anti-Moden. Fast jeder wollte einer Gruppe angehören und das auch in seinem Erscheinungsbild widerspiegeln. Nun diese Zeiten sind vorbei und im Modesektor hat sich einiges getan. Seit einigen Jahren scheint es so, als ob alles 'in' wäre und man anziehen kann, was immer man will.Modeideale und Trends sind lange nicht mehr so festgenagelt und unumstößlich. Das Wichtigste für Leute mit Interesse für Mode und Styling ist jetzt Individualität - das Tragen einzigartiger Teile, Fundstücke in denen man nicht Gefahr läuft, einem Träger desselben bei einer Party oder einem sonstigen Event über den Weg zu laufen. Es ist also kein Wunder, dass mehr und mehr kleine Läden ihre Pforten öffnen (speziell in Berlin-Mitte) um eben dieses Individualisten-Publikum zu befriedigen. Baerck ist einer davon.Der Name des Ladens ist als Metapher gedacht - wie ein Berg, von dem aus man einen perfekten Überblick hat. Diesen versuchen sich die Besitzer regelmäßig auf verschiedenen Fashion Weeks und Messen zu verschaffen, um so den perfekten Mix anbieten zu können, aus etablierten und neuen frischen Labels - sowohl aus Berlin, als auch von internationalen Designern. Der Laden bietet neben ausgewählten Kleidungsstücken auch Schmuck und Inneneinrichtung an.Die Liste der Labels beinhaltet unter anderem meine nordischen Lieblinge Carin Wester und Stine Goya, die fabelhafte Ex-H&M-Divided Black-Chefdesignerin Clarissa Labin und die beiden Labels der Inhaber NIA und Ilot Ilov. Darüber hinaus gehören AVR, Alexa Lixfeld, Comtess de la Haye, Best Behavior, Frost Birgens, Ganni, Hope, Marc Braun, Sort of Coal, Soulland, The Local Firm, Uniforms for the Dedicated (was für ein toller Label-Name!), Velour und Won Hundred zum Sortiment.Baerck, Mulackstr. 12, 10119 BerlinÖffnungszeiten: Mo-Sa von 12-20 Uhr




(pics via kalinka)


Du brauchst mal Abwechslung, Kleines? Geh am Hermannplatz spazieren. Hier gibt's noch Realität für umme und nen Sterni oben drauf. Hier trifft man auf bourgeoises Understatement, vereinzelte Prenzelberg-Flüchtlinge auf Abenteuersuche und den hartgesottenen Kern Berlins, oder kurz gesagt Abfuck, Tightness und Kotze. Wer hier Angst hat, ziehe bitte wieder dahin von wo er sich einst für Berlin entschied. Wer jedoch auf Risiko spielt, gehe in die Heide 11. Begebe sich direkt dorthin. Und gehe nicht über Los.
Denn Muschi Kreuzberg lädt zu Korn und Buletten. Die neue Muschi Sommer-Kollektion 2011 feiert mit. Bis die Models aus den Latschen kippen. Dresscode ist schlechte Laune oder wenigstens nen mieser Blick. Ab 21 Uhr heißt es Kampfsaufen, kost ja nüscht. Ab 23 Uhr steigt das Investment auf 4,99 Euro oder der Käptn findet Gefallen. Bier und Salzstangen runden das Programm bei musikalische Untermalung ab, bei Futterneid Messerschießerei nicht ausgeschlossen. Hier geht es wie immer um das bloße Übergeben. Wer härter feiert, stirbt früher, aber das tun wir ja alle, so oder so..
Freitag, 26. Februar 2010 ab 21 Uhr Betreutes Trinken, ab 23 Uhr Muschiafter-Party
Heide 11, Hasenheide 11, 10967 Berlin







Der amerikanische Designer Jeremy Scott hat aktuell für das Schweizer Uhrenlabel Swatch eine eigene Kollektion entworfen, die er erstmals via Twitter der Öffentlichkeit präsentiere. Scott ist bereits seit Kindesbeinen an Fan von Swatch, hätte aber nie von einer Zusammenarbeit zu träumen gewagt. Er entwarf bereits Kollektion für die französische Taschenmarke Longchamp und Adidas Originals.
Die drei Modelle der Kollektion unterstreichen den gewohnt verspielten Stil des Designers. Das weiße Modell 'Winged Swatch' wurde mit comicartigen Flügeln versehen, wie man sie bereits von den Sneakern aus seiner Kooperation mit Adidas Originals kennt, die schwarze Uhr 'Swatch Opulence' rahmt das Ziffernblatt mit einem goldfarbenen Bilderrahmen im Barockstil ein und das gelb/schwarze Modell 'Lightning Swatch' besitzt die Form eines Blitzes. Wann die Modelle jedoch erhältlich sein werden ist noch nicht bekannt, verkaufen werden sie sich aber sicherlich problemlos.