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C'est Tout Celebration of Fashion
Der C'est Tout Store in Charlottenburg lädt heute von 18 bis 22 Uhr zu Fashion und Drinks. Auf die aktuelle Herbst/Winterkollektion gibts es 20% Ersparnis und ein Stylingexperte berät vor Ort. Für jeden getätigten Kauf gibt es ein kleines Present oben drauf und mobile Massage sorgt für Entspannung. Einkaufen mal anders und dabei noch gespart, was will man mehr?!
C'est Tout Store, Schlüterstr. 37, 10629 Berlin
F95 Pre-Shopping Event
Das F95 lädt ebenfalls von 18 bis 22 Uhr zur neuen Herbst/Winterkollektion Betrachtung ein. Das Ganze untermalt mit feiner Musik und leckeren Drinks, darf als Erster geschaut und geshoppt werden. Der Store ist generell immer einen Besuch wert, ab vom Szenekiez mit lauter Haben-Will-Objekten auf der Stange.
F95 The Fashion Store, Frankfurter Allee 95-97, 10247 Berlin
Street Style Fashion Show
Unter dem Motto 'La Mode C'est Vous - Du bist die Mode!' findet heute von 18 bis 22 Uhr in der Friedrichstraße ein Street Style Catwalk statt. Bei einem Wettbewerb der Galeries Lafayette wurden 200 Modefans ausgewählt, welche nun ihren persönlichen Style präsentieren dürfen. Mit Jury und Preisen für die Models, sowie Musik, Drinks und Shopping für's Publikum darf man sich auf einen bunten Abend freuen.
Galeries Lafayette, Friedrichstr. 76-78, 10117 Berlin
Lena Hoschek Store Opening
Berlin wird wieder um eine Adresse reicher. Die Österreicherin Lena Hoschek eröffnet ab 19:30 Uhr ihren 100 Quadratmeter großen Store in Mitte und bringt ihren einmaligen Rockabill Look in die Hauptstadt. Eine grandiose Mischung aus Top-Couture und einer Prise Almdudler..
Lena Hoschek Store, Neue Schönhauser Str. 1a, 10178 Berlin
Weekday Antwerpen Collaboration
Und auch Weekday feiert die neue Herbst/Winterkollektion und lädt von 20 bis 23 Uhr in den Store. Enebfalls wird die Kollaboration mit Modestudenten aus Antwerpen vorgestellt. Marvin Suggs sorgt für die richtige Musik, wärend man versonnen am Drink nippend noch ein Filmchen schauen kann. Wer dann erst richtig warm geworden ist, kann dann dirkt weiter zur After Party in der Villa. Anmeldung einmal hier..
Weekday, Friedrichstr. 140, 10117 Berlin



In der Region Ladakh im Himalaya - auf einer Höhe zwischen 3.500 und 5.000 Meter - sind die Bewohner das ganze Jahr der extrem starken Sonne Indiens ausgesetzt. Um Ihre Augen vor den schädlichen Strahlen zu schützen, wurde das Projekt 'Shades of Love - The Himalayan Eyewear Project' von Jürgen Altmann, Inhaber der Aroma Kaffeebar München, ins Leben gerufen. Ziel ist es, für diese Menschen möglichst viele neue und gebrauchte Sonnenbrillen mit UV-Schutz zu sammeln. Ein schönes Projekt, welches allemal Unterstützung verdient. Ausgediente Sonnenbrillen bekommen hier eine zweite Chance, abzugeben bei folgenden Stellen:
- AROMA Kaffeebar, Pestalozzi 24, 80469 München
- GEOBUCH, Rosental 6, 80331 München
- DI SIMO, Trödelmarkt 5-7, 90403 Nürnberg
- ARALIYA, Kobl 67, 84508 Burgkirchen
- THE BARN, Auguststr. 58, 10119 Berlin






Heute, den 14. September 2010 ist es endlich soweit, die erste Ausgabe der monothematischen Bookazine-Reihe des Herznote Verlags erscheint. Das erste Heft 'CIRCUS #1 Fashion' dreht sich ganz um das Thema Mode. Modeblogger aus der ganzen Welt entdeckten die versteckten Geschichten abseits von Topmodel-Shows, Beauty-Tipps und Markenwahn.
CIRCUS holt jene ans Licht, die sonst im Schatten der Fashion-Schickeria verschwinden: Ein Schweizer erzählt offen von seinem Wollfetisch, eine modische Blinde verrät ihre Tricks und eine der bekanntesten Mode-Fotografinnen der DDR blickt auf eine bewegte Zeit zurück.
CIRCUS Fashion lenkt die Aufmerksamkeit auf die Nähte, die die Modeindustrie zusammenhalten. Auf den Stoff, aus dem Mode gemacht wird, aber auch auf die Stellen, an denen der Faden gerissen ist. CIRCUS Fashion möchte denen einen Platz an der Sonne einräumen, die sonst im Schatten der Fashion-Schickeria verschwinden.
CIRCUS Fashion ist zeitlos wie eine Luxushandtasche, verschwenderisch schön und perfekt verarbeitet. Es ist kritisch und unterhaltsam, jung und weise, klassisch und modern. Ein Bookazine, so bunt und widersprüchlich wie die Mode selbst.










Männer in Deutschland haben es nicht leicht; gerne mal wirft man ihnen mangelndes Stilgefühl und stagnierende modische Entwicklung vor. Alle Männer, die daran arbeiten möchten, bekommen halbjährlich printmediale Schützenhilfe eines (nach Einstellung der Maxim Fashion) Dreigestirns - bestehend aus Men's Health Best Fashion, FHM Collections und GQ Style. In diesen speziell auf modische Belange ausgelegten Specials präsentieren die größten Männermagazine der Nation vor allem Neuigkeiten im Modesektor, Stylinginspirationen, Analysen von Designerkollektionen und Beautyempfehlungen. Dies gelingt mal mehr, mal weniger interessant, imposant, progressiv, gut...

Die FHM Collections wäre bei meinem kleinen Vergleich beinahe von vornherein aus dem Raster gefallen und auf dem letzten Platz gelandet, wegen ihres späten Erscheinungstermins. Wer über eine Woche hinter den Konkurrenten zurückbleibt kann doch nur verlieren, möchte man meinen. Glücklicherweise fiel sie mir gerade noch rechtzeitig - gestern Nachmittag - in die Hände. Und siehe da, ein Blick auf's Innenleben schließt Platz 3 kategorisch aus!
Jede Menge informativer News-Seiten, ein Blick hinter die Kulissen des American Style-Labels Gant und die, verglichen mit GQ Style, schönere H&M-Stylingseite stehen bei der FHM Collections auf der Haben-Seite. Darüber hinaus ist sie von allen drei Magazinen das einzige, das das Lieblingsstück (meiner Wenigkeit und) vieler Designer in dieser Saison ausgiebig würdigt - den Männerrock. Abgesehen vom 'Denim Diary' (das für meinen Geschmack etwas zu minimalistisch ausgefallen ist) und der Dandy-Strecke (die auch ohne beinloses Beinkleid wunderbar geworden ist) finden sich in der Hälfte der Strecken verschiedene Männerröcke wieder - und sie funktionieren bestens. Kein bisschen Unmännlichkeit!

Um letztere scheint man sich bei der Men's Health Best Fashion übermäßig zu sorgen. Hier scheint man nach wie vor die Formel Mann + Interesse für Mode = schwul in den Köpfen der (vermeintlich 100% heterosexuellen) Leserschaft zu vermuten. Deshalb vermittelt man hier dem Leser, dass Gürtel nicht nur, für eine Hand voll verschiedene Stereotypen ein schönes Zusatzaccessoire sind, das Frauen anziehen soll, sondern auch, dass Totenkopf-Accessoires immer noch en vogue sein sollen und dass der Rucksack der Männertasche, die 'Mhhhm' aussieht, vorzuziehen sei...Die am schönsten gestylte Strecke des Heftes 'Die Zukunft ist jetzt' schafft es das mäßig interessante Mode-ABC, das immerhin zwei bedeutende Laufsteg-Trends vermittelt (Camel und XL-Strick) auszugleichen. Die Interviews mit Produktdesigner Karim Rashid und Musiker Charlie Winston lassen einen fast über das lustig gemeinte, seitenverschwendende Verlaufsdiagramm hinwegsehen, bei dem man u. a. anhand dessen, ob man Cameron Diaz oder Kate Hudson geil findet, aufgezeigt bekommt, ob man sich lieber einen 60 Euro Eastpak Rucksack oder doch besser die 2.100 Euro Ledertasche von Brunello Cucinelli zulegen sollte. Eine Zeitschrift, die es sich eigentlich auf die Fahnen geschrieben hat, eine Reduktion dessen wiederzugeben, was sich die großen Designer für diesen Herbst/Winter ausgedacht haben und die trotzdem ohne einen einzigen Rock auskommt, kann ich dann aber irgendwie doch nicht ernst nehmen. So unsicher ob seiner Sexualität, wie die Redaktion hier es von ihren Macho-Lesern wohl vermutet, ist doch nicht mal ein Teenager, der sich nicht entscheiden kann, ob er auf Vanessa Hudgens oder doch Zac Efron steht...


Der Sieger meines kleinen Kontests steht jedenfalls fest - und den gibt es auch noch zur Zeit kostenlos bei H&M in den Männerabteilungen - die GQ Style. Schon aus guten alten Size matters-Gründen hat die 348-Seiten-dicke Zeitschrift, mit allen namhaften Labels als Anzeigenkunden die Nase vorn.
Der informative Einleitungstext zum Titelthema Rebellen von Fashion Director Klaus Stockhausen führt perfekt ins Medium ein, das dank Interview mit Avantgarde-Designer Rick Owens, dem übermäßigen Propagieren der neuen It-Frisur (Bottega Veneta-Runway Rockabilly-Tolle) und tollen Modeproduktionen zu verschiedensten Themen punkten kann. Hier schafft man es sogar 9 Head-to-toe Jeans-Komplett-Looks zu kombinieren, die in keinster Weise langweilig aussehen - wer hätte das für möglich gehalten?! Und wie Taillenbetonung bei Männern funktioniert zeigt Klaus Stockhausen mit seiner Strecke 'Fütter mein Ego'.Lediglich Modemuffel (und Covermodel) Chace Crawford wäre mit seiner 'ein Mann, der besonders modische sein will, ist mit großer Wahrscheinlichkeit vor allem peinlich'-Einstellung eher bei der Hamburger Konkurrenz besser aufgehoben gewesen. Naja, so kann man beruhigt mit dem Wissen weiterleben, dass Chace's Gossip Girl-Kollege Ed Westwick alias Chuck Bass (der trendsettende Dandy) weiterhin das Maß aller Dinge sein wird!

